Vom Holzabfall zum Modestatement, die Zukunft der Modeindustrie?

Immer mehr Innovative Unternehmen transformieren die Art und Weise, wie man Textilien herstellt.

Ökologische Vorteile im Überblick

Erneuerbare Ressourcen
Bis zu 99,5% weniger Wasserverbrauch
100% biologisch abbaubar und recycelbar
Unterstützung nachhaltige Forstwirtschaft
Du fördert die Kreislaufwirtschaft

Diese Technologien ermöglichen es, hochwertige Stoffe für verschiedenste Produkte – von Bekleidung bis hin zu Accessoires wie Taschen – herzustellen, ohne dabei den Planeten zu belasten.

Als Designer lege ich meinen Fokus auf diese nachhaltigen Materialien.

Was denkst du dazu?

Original source: Ylli Pylla

ROSSIS POP UP Ladenbau
Seit 1998 hat Francesco sein fluides Filialnetz in der Schweiz kontinuierlich ausgebaut und bis heute über 12 Shops eröffnet. Darunter waren 5 POP UP Stores welche mit einfachsten Mitteln gestaltet werden mussten.
Hier mit Sperrholz, eines seiner Lieblings Materialien.
Jeder wurde von ihm entworfen und nach den Angaben mit Handwerkern gebaut, was seine Expertise als Raumgestalter unter Beweis stellt. Diese Erfahrung und Bedürfnisse fliessen auch heute noch in seine Projekte ein und prägen die Ästhetik seiner Umgebung.

ROSSIS: Die Entstehung
Als Francesco Rossi 1993 noch als Schneider tätig  war, bat ihn ein Kunde, um genauer zu sein ein Fahrradkurier Label: Traffic Jam & Flash Zürich um die Fertigung einer Umhängetasche. Es brauchte ein leichtes und zugleich praktisches Modell, ganz gegensätzlich zu dem, was zu der Zeit auf dem Markt war. Doch einen geeigneten Stoff zu finden war gar nicht so einfach, denn strapazierfähig und leicht widersprach sich oft. Bei einem Spaziergang am Zürichsee, wo er Segelschiffe sah, kam Francesco dann plötzlich die Idee: Bootsplanen! Nur wenige Wochen später konnte er seinen Kunden auch einige weitere Fahrradkuriere mit den neuen Umhängetaschen glücklich machen. Im Jahr 1996 entstand dann der erste Pop Up Store mit veganen Accessoires in Zürich.

Damit gilt der Gründer Francesco Rossi als einer der Pioniere für vegane Handtaschen. Aktuell arbeitet er noch Teilzeit als Designer für ROSSIS. Somit hat Francesco mehr Zeit für neue Ideen und Projekte.

Design trifft Do-It-Yourself

In Zusammenarbeit mit BERNINA und für den Schweizer Markt entwickelte Rossi eine Reihe cleverer DIY-Kits. Diese sind mehr als nur Bastelpackungen: Sie sind die perfekte Synthese aus hochwertigem Design und einfacher Umsetzung.

"Als ehemaliger Schneider weiss ich, wie erfüllend es ist, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen. Diese Leidenschaft möchte ich weitergeben, aber ohne die Frustration komplizierter Schnitte," erklärt Rossi.

Nachhaltigkeit leicht gemacht

Der Clou: Die Kits enthalten bereits präzise zugeschnittene Taschen und Accessoires aus hochwertigem, veganem Material. Dies eliminiert die schwierigsten Schritte des Zuschneidens und ermöglicht es selbst Nähanfängern, schnell und unkompliziert zum Ergebnis zu kommen.

Bei uns ist Nachhaltigkeit wissenschaftlich belegt. Die Geburtsstunde unserer Marke «I was a bottle®» im Jahr 2008 war die direkte Folge einer ambitionierten ETH Zürich-Studie zur Reduktion unserer CO₂-Emissionen.

Durch die Optimierung von Prozessen in Produktion und Transport konnten wir die gesamten CO₂-Emissionen von ROSSIS bereits um 28% senken.

Mit der Lancierung der «I was a bottle®»-Kollektion haben wir diesen ökologischen Fussabdruck radikal verbessert: Die Treibhausgase sanken gegenüber der herkömmlichen Taschenproduktion nochmals um beeindruckende 50%.

Wir beweisen: Visionäres Design und wissenschaftlich fundierte Verantwortung gehen Hand in Hand.